Zahnarztpraxis Ottensen
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Die Zukunft von Zahnimplantaten

Diese neuen Technologien und Entwicklungen haben das Potenzial, die Zukunft der Zahnimplantologie zu gestalten, indem sie die Behandlungsergebnisse verbessern, die Patientenerfahrung optimieren und die Integration von Implantaten in die Gesamtgesundheitsversorgung vorantreiben

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https://www.implantologie-hamburg-ottensen.de/wp-content/uploads/teeth-5522650_1920.jpg 1280 1920 Implantologie Hamburg https://www.implantologie-hamburg-ottensen.de/wp-content/uploads/2019/08/zahnarztpraxis-ottensen-hamburg-logo.png Implantologie Hamburg2023-12-24 20:09:322024-05-14 13:11:37Die Zukunft von Zahnimplantaten

Möglichkeiten durch Knochenaufbau

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https://www.implantologie-hamburg-ottensen.de/wp-content/uploads/teeth-2833416_1920-1.jpg 1085 1920 Implantologie Hamburg https://www.implantologie-hamburg-ottensen.de/wp-content/uploads/2019/08/zahnarztpraxis-ottensen-hamburg-logo.png Implantologie Hamburg2023-08-04 23:18:042024-05-14 13:13:28Möglichkeiten durch Knochenaufbau

Nützliche Tipps über Implantate

Zahnimplantate lassen sich hinsichtlich mehrerer Eigenschaften unterscheiden und eignen sich in Abhängigkeit verschiedener Faktoren für unterschiedliche Anwendungen. Dabei sind die Implantatformen, die Implantationstechnik und die Materialien die wichtigsten Kriterien. Unterschiedliche zahnmedizinische Probleme erfordern jeweils individuelle Implantat-Lösungen, die ein Zahnmediziner oder Implantologe mit Ihnen bespricht.

Implantat-Systeme und ihre Anwendung

Es gibt verschiedene Arten von Zahnimplantaten, die je nach individuellem Bedarf und Kieferzustand eingesetzt werden können. Sie unterscheiden sich auch hinsichtlich der Positionierung und Befestigung im Kiefer. Einige der gängigen Arten von Zahnimplantaten umfassen:

Endosteale Zahnimplantate

Endosteale Implantate sind auch als enossale Zahnimplantate bekannt. Dies sind die am häufigsten verwendeten Implantatein Deutschland. Sie werden direkt im Kieferknochen verankert und bieten eine stabile Basis für den Zahnersatz.

Die Implantation endostealer Zahnimplantate erfolgt in der Regel in mehreren Schritten. Zunächst wird der Zahnarzt oder Implantologe den Kieferknochen des Patienten untersuchen, um sicherzustellen, dass genügend Knochenmasse vorhanden ist, um das Implantat zu tragen. Falls notwendig, erfolgt ein Knochenaufbau.

In einem nächsten Schritt wird das Implantat in Ihren Kieferknochen eingesetzt und das Zahnfleisch darüber genäht. In den folgenden Wochen oder Monaten wird das Implantat mit dem Knochen verschmelzen (Osseointegration), wodurch eine feste Verbindung entsteht. Sobald das Implantat vollständig eingeheilt ist, wird ein Abdruck des Implantats und der umliegenden Zähne genommen, um den passenden Zahnersatz herzustellen.

Endosteale Zahnimplantate können für einzelne Zähne oder auch für mehrere Zähne eingesetzt werden. Sie bieten eine hohe Erfolgsrate und können ein Leben lang halten, wenn sie ordnungsgemäß gepflegt werden.

Subperiostale Zahnimplantate

Subperiostale Implantate werden unterhalb des Zahnfleisches und auf dem Kieferknochen platziert. Sie kommen in der Regel bei Patienten zum Einsatz, die nicht genügend Knochenmasse haben, um andere Zahnimplantate zu erhalten, oder wenn der Kieferknochen zu dünn oder zu flach zur Aufnahme endostealer Implantate ist. Sie können auch eine Option für Patienten sein, die aufgrund von Erkrankungen wie Osteoporose oder Diabetes eine reduzierte Knochenqualität haben.

Subperiostale Zahnimplantate sind in der Regel größere Implantate als endosteale Zahnimplantate und erfordern daher einen größeren operativen Eingriff. Sie werden meist als temporäre Lösung verwendet, bis genügend Knochenmasse aufgebaut wurde, um ein endosteales Implantat zu erhalten.

Die Verwendung von subperiostalen Zahnimplantate ist jedoch aufgrund der Fortschritte in der Implantat-Technologie und der Verfügbarkeit von Knochenregenerations- und -augmentationsverfahren seltener geworden.

Zygomatic-Implantate

Zygomatic-Implantate sind eine Lösung für Personen, die keine regulären Zahnimplantate erhalten können. Angezeigt sind solche Implantate gegebenenfalls aufgrund eines Mangels an Knochenmasse im Oberkiefer. Zygomatic-Zahnimplantate werden in den Jochbeinknochen (Zygoma) eingesetzt. Diese Implantate bieten eine stabilere Basis für den Zahnersatz als herkömmliche Zahnimplantate.

Weitere Arten von Zahnimplantaten und ihre Anwendung

Transossäre Implantate sind eine Implatatform, die durch den Kieferknochen hindurch in den gegenüberliegenden Kieferknochen eingesetzt wird. Diese eher für spezielle Fälle geeigneten Implantate finden nur noch selten Anwendung.

Basale Zahnimplantate: Diese Implantate werden in den basalen Knochenbereich eingesetzt und bieten eine schnelle und effektive Lösung für Patienten mit wenig Knochenmasse.

Mini-Zahnimplantate oder Schmalkiefer-Implantate sind kleiner als endosteale Implantate und werden oft als temporäre Lösung verwendet oder für Patienten, deren Kiefer nicht genügend Knochenmasse für größere Implantate haben.

Die Wahl des geeigneten Implantats hängt von verschiedenen Faktoren wie der Knochenmasse des Patienten, der Anzahl der fehlenden Zähne und der individuellen Situation ab. Eine genaue Untersuchung durch den Zahnarzt oder Implantologen ist in jedem Fall erforderlich, um das am besten geeignete Implantat für Sie zu finden.

Materialien für Zahnimplantate

Die wichtigsten Materialien für Zahnimplantate sind Titan und Keramik. Titan ist das am häufigsten verwendete Material für Zahnimplantate. Es ist biokompatibel und für den Körper gut verträglich. Titanimplantate haben eine hohe Erfolgsrate und bieten eine stabile Basis für den Zahnersatz. Zudem können sie im Laufe der Zeit mit dem Knochen verschmelzen, was für zusätzliche Stabilität sorgt.

Keramikimplantate gewinnen jedoch zunehmend an Bedeutung, da sie biokompatibel und zahnfarben sind, was einen ästhetischen Vorteil bietet. Im Vergleich zu Titanimplantaten kann sich jedoch eine geringere Stabilität oder ein schlechteres Einwachsen in den Kiefer als nachteilig erweisen. Keramikimplantate werden oft für den Frontzahnbereich verwendet, wo eine hohe ästhetische Anforderung besteht.

Es gibt auch andere Materialien, die für Zahnimplantate verwendet werden, wie zum Beispiel Gold und verschiedene Legierungen. Jedes Material hat jedoch Vor- und Nachteile, die vom individuellen Bedarf und der Situation des Patienten abhängen. Es ist wichtig, mit einem qualifizierten Zahnarzt oder Implantologen zu sprechen, um das am besten geeignete Material für Sie zu bestimmen.

https://www.implantologie-hamburg-ottensen.de/wp-content/uploads/teeth-g6e210e3ec_1920.jpg 1280 1920 Implantologie Hamburg https://www.implantologie-hamburg-ottensen.de/wp-content/uploads/2019/08/zahnarztpraxis-ottensen-hamburg-logo.png Implantologie Hamburg2023-03-18 10:23:142023-04-25 11:00:36Nützliche Tipps über Implantate

Implantate? Welcher Zahnersatz wann?

Brücke, Krone oder Implantat – welcher Zahnersatz wann?

Das Thema Zahnersatz kommt immer dann auf, wenn ein oder mehrere Zähne fehlen und ersetzt werden sollen. Hierbei gibt es nicht den einen Zahnersatz, der zu jeder Situation passt. Daher gibt es unterschiedliche Arten von Zahnersatz (Brücke, Krone, Implantat). Diese unterscheiden sich nicht nur bei der Wahl des Materials, sondern auch bei der Form der Verankerung. Ob eher eine Krone oder ein Implantat für Sie infrage kommt, können wir in einem persönlichen Gespräch klären.

Formen von Zahnersatz – unterschiedliche Möglichkeiten

Die Arten des Zahnersatzes lassen sich zunächst in zwei Überkategorien einteilen. Den herausnehmbaren und den festsitzenden Zahnersatz. Zum herausnehmbaren Zahnersatz zählen unter anderem die Teil- bzw. Klammerprothesen und die Vollprothesen. Zum festsitzenden Zahnersatz gehören die Brücke, die Krone und das Implantat.

Diese Formen des Zahnersatzes unterscheiden sich sowohl in der Art der Verankerung und der Wahl des Materials als auch bei den Kosten. Außerdem muss noch beachtet werden, dass nicht jede Form des Zahnersatzes für jede Ausgangssituation geeignet ist.

Herausnehmbarer Zahnersatz:

– Vollprothese: Kommt zum Einsatz, wenn es im Ober- und/oder Unterkiefer keine natürlichen Zähne mehr gibt. Durch den Druck beim Kauen sinkt sie in die Schleimhaut ein.
– Teil-/Klammerprothese: Sinnvoll, wenn für eine Brücke keine ausreichende Anzahl an Verankerungen vorhanden ist. Ist der Fall, wenn mehr als sechs Zähne fehlen. Wird an den noch vorhandenen Zähnen mit einer Klammer befestigt.

Festsitzender Zahnersatz:

– Krone: Wird eingesetzt, um einen beschädigten Zahn wieder zu einem vollwertigen Zahn aufzubauen. Die Krone wird fest verklebt und stellt eine gute Möglichkeit dar, wenn die Beschädigung am Zahn nicht mehr durch eine Füllung behoben werden kann.
– Brücke: Kommt zum Einsatz, um den Verlust von einem oder mehreren Zähnen auszugleichen. Wird an den natürlichen benachbarten Zähnen verankert. Daher ist es von großer Bedeutung, dass diese stabil und gesund sind.
Implantat: Festverankerte Form eines Zahnersatzes im Kieferknochen, sodass durch das Implantat ein vollständig neuer Zahn entsteht. Beim Implantat gibt es verschiedene Formen, die je nach Ausgangssituation zum Einsatz kommen.

Neben diesen beiden großen Kategorien gibt es auch den sogenannten kombinierten Zahnersatz. In diese Kategorie fallen unter anderem die Druckknopf- oder die Stegprothese. Kurzum, es gibt vielfältige Möglichkeiten bei der Wahl des passenden Zahnersatzes.

Egal ob es ein Implantat, eine Brücke oder eine Krone werden soll, wichtig ist immer, dass Sie sich zuverlässig und kompetent aufklären lassen.

Das passende Material – es gibt verschiedene Möglichkeiten

Für die Herstellung eines Zahnersatzes werden verschiedene Materialien verwendet. Zum Einsatz kommen Metalle wie Gold, Palladium oder Titan, aber auch Kunststoffe und Keramik. Bei den Metallen und Kunststoffen muss vor allem auf die individuelle Verträglichkeit der Patienten geachtet werden, um Allergien und Unverträglichkeiten auszuschließen. Die Zahnmedizin unterliegt wie jeder Bereich einer anhaltenden Weiterentwicklung von Materialien und Techniken. Daher ist es von großer Bedeutung, dass Sie in Ruhe mit uns als Experten über das Thema Implantat oder andere Formen des Zahnersatzes sprechen.

Denn jede Variante kann ihre Vor- und Nachteile haben und je nach Ausgangssituation kommt auch nicht jede Variante des Zahnersatzes für Sie infrage. Doch Sie müssen diese Entscheidungen (z. B. für oder gegen ein Implantat) nicht alleine treffen. Dank jahrelanger Erfahrung haben Sie mit uns Profis an Ihrer Seite. Wir beraten Sie auch ausführlich über die anfallenden Kosten sowie die Abrechnung und Kostenübernahme durch die Krankenkassen.

Lächeln Sie frei und entspannt – der passende Zahnersatz macht es möglich

Es spielt keine Rolle, ob Ihnen nur ein Teil eines Zahnes fehlt oder ob einer oder mehrere Zähne mit einem Implantat ersetzt werden müssen, wichtig ist nur, dass wir gemeinsam den passenden Zahnersatz für Sie finden. Denn stabile und festsitzende Zähne geben Ihnen nicht nur Ihr Lächeln zurück, sondern sind auch ein Gewinn für Ihren Alltag. Lassen Sie uns gemeinsam das Thema Zahnersatz angehen.

https://www.implantologie-hamburg-ottensen.de/wp-content/uploads/teeth-ge6f484c14_1920.jpg 1080 1920 Implantologie Hamburg https://www.implantologie-hamburg-ottensen.de/wp-content/uploads/2019/08/zahnarztpraxis-ottensen-hamburg-logo.png Implantologie Hamburg2022-10-27 15:29:222023-04-25 11:00:16Implantate? Welcher Zahnersatz wann?

Vor- und Nachteile von Implantaten

Bei einem Zahnverlust sollte erst mal geprüft werden, ob der verlorene Zahn überhaupt ersetzt werden muss. Wenn die entstandene Lücke keine Probleme verursacht und auch keinen störenden optischen Effekt hat, könnte man es theoretisch dabei belassen. Grundsätzlich hat jedoch jeder Zahn im Gebiss eine spezielle Funktion und ein Zahnersatz ist erforderlich. Bei der Entscheidung, welche Zahnersatzlösung gewählt wird, sind neben den körperlichen Gegebenheiten auch die Behandlungsdauer und der Kostenfaktor zu berücksichtigen.

Die gängigste Lösung war lange Zeit das Einbringen einer Brücke. Jedoch müssen dafür die beiden benachbarten Zähne abgeschliffen werden, damit die Brücke an ihnen befestigt werden kann. Dabei wird also gesunde Zahnsubstanz geopfert, sofern die Nachbarzähne nicht bereits überkront sind.

Eine Alternative ist daher das Implantat. Dabei wird eine künstliche Zahnwurzel im Kieferknochen verankert, die als Basis für den danach aufgebrachten Zahnersatz dient. Das geschieht normalerweise mithilfe eines minimalinvasiven Eingriffes. Unter Umständen allerdings kann auch ein vorheriger Knochenaufbau erforderlich sein. Die künstlichen Zahnwurzeln werden schon seit über zwanzig Jahren verwendet. Diesbezüglich besteht also ein riesiger Erfahrungshorizont, der diese Art der Operation zur reinen Routinetätigkeit werden lässt.

Optisch nicht auf den ersten Blick zu erkennen

Künstliche Zähne, die auf einem Implantat befestigt sind, sehen absolut natürlich aus. Beim Sprechen oder Lachen sind die künstlichen Zähne nicht von den natürlichen Zähnen zu unterscheiden. Dies schafft Selbstvertrauen und Sicherheit beim Implantate-Träger. Gerade im Bereich der Frontzähne gibt es so gut wie keine ästhetisch bessere Alternative.

Alles an nur einem Tag

Neueste Methoden machen es sogar möglich, eine zahntechnische Versorgung an nur einem Tag durchzuführen. Am Tage des Eingriffes wird nicht nur implantiert, sondern auch der Zahnersatz angefertigt. Moderne Zahnarztpraxen machen dies mit dreidimensionalen Scans, bei denen die frisch gesetzten Implantate vermessen werden. Anhand der Daten wird im Zahnlabor der Zahnersatz, also die Keramikkrone, gefräst. Diese wird unmittelbar nach der Fertigstellung eingegliedert.

Woraus bestehen Implantate?

Aufgrund der guten mechanischen Eigenschaften bestehen die meisten Implantate aus Titan. In Bezug auf die Biegebruch- und Druckfestigkeit sucht das Material seinesgleichen. Tatsächlich ist das Titan-Material in der Lage, die hohen Belastungen beim Kauen jahrelang ohne Verschleiß auszuhalten. Nicht vergessen darf man, dass Titan von den meisten Menschen sehr gut vertragen wird und nur sehr selten Allergien verursacht.

Die Vorteile eines Implantates im Kurzüberblick

– Einzelne Zähne können ersetzt werden, ohne die Nachbarzähne zu tangieren.
– Implantate gelten als sehr langlebig, sofern man regelmäßige Mundhygiene betreibt.
– Es wird eine sehr feste Verankerung nach vollständiger Einheilung erzielt.
– Der Patient hat das Gefühl eines „echten“ Zahnes. Ein Implantat wirkt nicht als Fremdkörper. Der Tragekomfort, die Lautbildung, Kaufunktion und Geschmacksbildung entsprechen den Eigenschaften eines natürlichen Zahnes.
– Nur vier Zahnimplantate werden für das Anbringen einer Vollprothese benötigt. Das bedeutet ganz konkret, dass herausnehmbare Prothesen nicht mehr notwendig sind.

Die Nachteile

Jede Behandlungsmethode hat Vor- und Nachteile, wobei bei der Abwägung für oder wider eines Implantates die Nachteile in der Minderheit sind.
– Für das Setzen des Implantates ist ein chirurgischer Eingriff notwendig, selbst wenn dieser mittlerweile eine Routineoperation darstellt und in den meisten Fällen unauffällig verläuft.
– Das Einbringen von Implantaten ist in der Regel keine Kassenleistung und ist in der Regelversorgung nicht inbegriffen.
– Die Voraussetzung für das Verwenden von Implantaten ist eine gesunde Knochenstruktur. Ist dies nicht der Fall, kann der Knochen jedoch mit entsprechendem Knochenersatzmaterial wieder aufgebaut werden.
– Bei einigen Erkrankungen oder der Einnahme von Medikamenten, auch bei starkem Rauchen, könnte es aufgrund der verminderten Durchblutung zu einer gefährdeten Einheilung kommen. Damit wäre die lange Haltbarkeit nicht gewährleistet.

Schlussendlich entscheidet der Patient, welche Zahnersatzlösung angewendet wird. Zusammenfassend lässt sich aber sagen, dass ein Implantat zwar auf den ersten Blick mit einem höheren Kostenaufwand verbunden ist, dafür aber sehr solide ist und sehr lange hält. Alternative Lösungen, wie z. B. eine Brücke, sind zwar etwas günstiger, der Verschleiß ist aber höher, was wiederum zu Folgekosten oder einem kompletten Austausch führen kann. Vom kosmetischen Gesichtspunkt aus betrachtet, ist ein Implantat ganz eindeutig allen anderen Zahnersatzlösungen vorzuziehen.

https://www.implantologie-hamburg-ottensen.de/wp-content/uploads/teeth-g54cced75d_1920.jpg 1280 1920 Implantologie Hamburg https://www.implantologie-hamburg-ottensen.de/wp-content/uploads/2019/08/zahnarztpraxis-ottensen-hamburg-logo.png Implantologie Hamburg2022-04-26 15:12:302023-04-25 11:00:16Vor- und Nachteile von Implantaten

Arten von Implantaten

Es gibt nicht das eine Implantat, das für jede Person und jede Situation passt. Vielmehr gibt es eine Vielzahl an verschiedenen Implantaten, aus denen für Sie das passende herausgesucht wird. Hierbei kann zwischen verschiedenen Verankerungssystemen, Formen und Materialien gewählt werden. Lassen Sie sich Zeit für eine kompetente und fachlich fundierte Beratung. Dann können Sie wieder strahlend lächeln und fest zubeißen.

Fest verankert – so hält Ihr neues Implantat

Die Entscheidung ist getroffen, bei Ihnen soll ein Implantat eingesetzt werden. Jetzt stellt sich zunächst die Frage, wie das Implantat verankert werden soll. Bei der Art der Verankerung kann prinzipiell zwischen ein- und zweiteiligen Implantaten unterschieden werden. Das einteilige System ist die kostengünstigere Variante, da hierbei die Schraube und das Abutment (Aufbauteil für das Implantat) bereits miteinander verbunden sind. Im Gegensatz hierzu sind beim zweiteiligen System diese beiden Teil getrennt. So können bei Bedarf verschiedene Größen der einzelnen Elemente miteinander kombiniert werden. Daher weist das zweiteilige System ein höheres Maß an Flexibilität auf, da es individuell an den jeweiligen Kiefer angepasst werden kann. Außerdem werden in der Regel mit dem zweiteiligen System bessere Einheilungserfolge erzielt.

Ob groß oder klein – es gibt immer die passende Form

Die Form und Größe des Implantates sind unter anderem abhängig von den Gegebenheiten des Kiefers. Hierbei spielt die vorhandene Menge an Knochensubstanz sowie ihre Beschaffenheit in Bezug auf die Stabilität eine entscheidende Rolle. Die klassische Variante bei einer guten Knochenstruktur ist das Schraubimplantat. Dieses wird direkt in den Knochen oder in einen eigens dafür erstellten Bohrkanal geschraubt. Mini-Implantate sind, wie der Name bereits vermuten lässt, sehr schmale Implantate. Sie kommen unter anderem beim Stabilisieren von Prothesen zum Einsatz. Im Gegensatz hierzu sind Zygoma-Implantate sehr lange Implantate. Ihr Name rührt daher, dass sie im Zygoma (Jochbein) verankert werden und nicht wie üblich im Kieferknochen. Diese Art von Implantaten kommt unter anderem zum Einsatz, wenn bereits eine starke Rückbildung des Kieferknochens stattgefunden hat. Eine weitere Form von Spezialimplantaten sind die Tuber- oder Pterygoid-Implantate. Auch diese kommen zum Einsatz, wenn keine reguläre Implantation im Kieferknochen stattfinden kann und spezielle Regionen verwendet werden müssen. Hier das Tuber maxillae eine Region hinter dem hinteren Oberkieferbereich.

Titan oder Keramik – die Wahl des optimalen Materials

In der Implantologie kommen aktuell überwiegend Titan-Implantate zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um einen Grundkörper aus Metall, der mit Titanoxid beschichtet ist. Diese Implantate haben eine hohe Erfolgsquote beim Einwachsen und werden vom Körper gut angenommen. Außerdem ist mit diesem Material eine gute Nachbildung der natürlichen Zahnwurzel möglich. Es ist zu beachten, dass das Material eine gute Anlagerungsfläche für Bakterien bietet, die ungünstige Auswirkungen haben. Daher ist eine sorgfältige Mundhygiene von großer Bedeutung, denn dann erzielen diese Implantate eine lange Haltbarkeit. Eine andere Möglichkeit sind Keramik-Implantate. Im Gegensatz zu Titan-Implantaten sind sie in der Regel metallfrei, da sie häufig aus Zirkoniumoxid hergestellt werden. Allerdings benötigen Keramik-Implantate eine deutlich längere Zeit zum Einwachsen. Außerdem kann das Material schneller spröde werden. In diesem Gebiet besteht noch Forschungsbedarf.

Die Qual der Wahl – nicht mit der richtigen Beratung

Welches Implantat zu Ihnen passt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Lassen Sie sich von den unterschiedlichen Arten an Implantaten nicht aus der Ruhe bringen. Bevor Sie sich endgültig für ein Implantat entscheiden, lassen Sie sich ausführlich und kompetent beraten. Ihr Zahnarzt und Implantologe berät Sie gerne. Gemeinsam finden Sie das Implantat, das zu Ihnen passt.

https://www.implantologie-hamburg-ottensen.de/wp-content/uploads/jonathan-borba-W9YEY6G8LVM-unsplash.jpg 533 800 Implantologie Hamburg https://www.implantologie-hamburg-ottensen.de/wp-content/uploads/2019/08/zahnarztpraxis-ottensen-hamburg-logo.png Implantologie Hamburg2022-01-04 01:25:002023-04-28 14:03:23Arten von Implantaten

Implantate und Osteoporose – Auf die Feinheiten kommt es an

Osteoporose ist eine Störung des Knochenstoffwechsels, die dazu führt, dass Knochen anfälliger für Brüche werden. Etwa 6 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Osteoporose, es gibt jedoch eine hohe Dunkelziffer. Häufig tritt Osteoporose an den Lendenwirbeln, den Oberschenkeln oder an Elle und Speiche auf. Aber auch am Kieferknochen kann es zu Veränderung kommen. Doch auch beim Vorliegen einer Osteoporose kann Ihnen ein versierter Implantologe ein Implantat einsetzen.

Vorbereitung ist alles – das ist zu beachten

Damit das neue Implantat gut einheilen kann, muss es einen sicheren und festen Halt im Kieferknochen haben. Beim Vorliegen einer Osteoporose ist somit der erste Schritt die Messung der Knochendichte des Kieferknochens. So kann der Implantologe einen ersten Eindruck über die Struktur Ihres Kieferknochens erhalten. Nach der Bestimmung der Knochendichte wählt der Implantologe die passende Operationstechnik für die jeweilige Knochenqualität. Diese Beurteilung findet direkt am Kieferknochen statt, da für das sichere Einsetzen des Implantates Faktoren wie der Bohrwiderstand entscheidend sind.

Die Einnahme bestimmter Medikamente zur Behandlung von Osteoporose kann zu einer Verminderung der Durchblutung von Knochen führen. Im Rahmen der Implantologie bedeutet dies, dass sich die Einheilungsdauer des Implantates verlängern kann. Grund hierfür ist die eventuell verminderte Wundheilungsfähigkeit des Knochens. Doch keine Sorge, die Einnahme dieser Medikamente stellt für Sie kein generelles Ausschlusskriterium für ein Implantat dar. Es besteht jedoch der Bedarf einer engmaschigeren Kontrolle.

Ist die Knochensubstanz am Kieferknochen bereits deutlich vermindert, kann das Risiko bestehen, dass ein Implantat in dieser Struktur nicht ausreichend Halt findet. In diesen Fällen kann es ratsam sein, dass bei Ihnen vor dem Einsetzen eines Implantates ein Knochenaufbau stattfindet. So wird eine sichere Basis für das Implantat geschaffen.

Wird die passende Technik verwendet und der Kieferknochen optimal vorbereitet, steht einem Implantat trotz Osteoporose nichts im Wege. Die Anzahl der Komplikationen in Bezug auf die Einheilung oder die Haltbarkeit des Implantates sind bei passender Vorbereitung zwischen an Osteoporose erkrankten Personen und nicht erkrankten Personen ähnlich gering.

So geht es – Zahnimplantat bei Osteoporose

Osteoporose stellt für Sie kein allgemeines Ausschlusskriterium für das Einsetzen eines Implantates dar. Gemeinsam mit Ihrem Implantologen besprechen Sie die notwendigen Schritte und Verhaltensregeln. Durch dieses Vorgehen können der Erfolg in der Implantologie gesteigert und Risiken minimiert werden:

1. Regeln zur Pflege des Mundraumes beachten. Nach Möglichkeit professionelle Zahnreinigung in Anspruch nehmen.
2. Untersuchung der Knochendichte.
3. Wahl der passenden Implantationsmethode.
4. Eingenommene Medikamente beachten z. B. in Bezug auf Durchblutungsstörungen.
5. Nach dem Einsetzen des Implantates Wundheilung regelmäßig kontrollieren.

Kontrolle ist wichtig – Nachsorge beachten

Nach dem Einsetzen des Implantates ist es wichtig, den Einheilungsprozess engmaschig zu kontrollieren. So können eventuell auftretende Probleme sofort erkannt werden und passende Maßnahmen zur Gegensteuerung zum Einsatz kommen. Zur Unterstützung der Wundheilung sollte auf eine gute Mundhygiene geachtet werden, sowohl zu Hause als auch durch die professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt. Durch dieses Rundumpaket haben Sie und Ihr Zahnarzt immer alles im Blick. So kann das Implantat sicher einheilen und fühlt sich an wie alle anderen Zähne. Es wird zum festen Bestandteil Ihres Körpers und Sie können lächelnd und mit festem Biss durchs Leben gehen.

https://www.implantologie-hamburg-ottensen.de/wp-content/uploads/teeth-2833416_1920.jpg 1085 1920 Implantologie Hamburg https://www.implantologie-hamburg-ottensen.de/wp-content/uploads/2019/08/zahnarztpraxis-ottensen-hamburg-logo.png Implantologie Hamburg2021-09-12 17:53:122023-04-25 11:00:16Implantate und Osteoporose – Auf die Feinheiten kommt es an

Implantate bei Diabetes mellitus

Diabetes ist eine der großen Volkskrankheiten in Deutschland. Etwa 8 % der Bevölkerung hat einen diagnostizierten Diabetes, die Dunkelziffer ist deutlich höher. Gerade ein nicht diagnostizierter oder schlecht eingestellter Diabetes kann bei Zahnimplantaten zu Problemen führen. Lassen Sie sich hiervon jedoch nicht entmutigen, denn beim Einhalten bestimmter Maßnahmen ist auch das Einsetzen eines Implantates durch einen erfahrenen und kompetenten Implantologen bei Diabetikern möglich und sicher.

Zahnimplantate möglich – Vorsichtsmaßnahmen einhalten

Der größte Feind für ein Zahnimplantat ist eine Entzündung im Mundraum. Diese führt dazu, dass ein Implantat nicht korrekt heilen kann bzw. es eventuell überhaupt nicht einheilt. Bei Diabetes kann es durch erhöhte Blutzuckerwerte unter anderem zu einer Parodontitis kommen. Durch diese Entzündung im Mundraum können die Implantate schlechter einheilen. Daher ist die korrekte Einstellung des Blutzuckers sowie dessen engmaschige Kontrolle im Rahmen einer Behandlung in der Implantologie unabdingbar.

Des Weiteren kann je nach Gesundheitszustand und Dauer des Diabetes die Knochenneubildung vermindert sein. Für ein Zahnimplantat bedeutet dies konkret, dass die Einheilung in den Kieferknochen unter Umständen problematisch sein kann. Hierzu trägt unter anderem die verminderte Aufnahme von für den Knochenaufbau benötigtem Kalzium bei. Diesem Umstand kann unter anderem durch eine medizinisch induzierte und verordnete Gabe von Vitamin D entgegengewirkt werden. Ist bei Ihnen bereits vor dem Einsetzen eines Implantates zu wenig Knochensubstanz vorhanden, muss zunächst ein Knochenaufbau stattfinden, um dem Implantat einen sicheren Halt bieten zu können.

Ein Ausschlusskriterium für ein Implantat kann ein manifestierter Diabetes sein. Dieser kann durch seine Dauer oder eventuell auch ungenügende Behandlung bereits zu Folgeerkrankungen wie einer Niereninsuffizienz oder Netzhautstörung geführt haben. Diese Folgeerkrankungen können ein Hinweis auf eine beeinträchtige Heilungsfähigkeit des Kieferknochens sein.

Das Vorliegen eines Diabetes sollte für Sie jedoch kein generelles Ausschlusskriterium darstellen, sich mit dem Thema Zahnimplantate zu beschäftigen. Denn der aktuelle wissenschaftliche Stand der Implantologie und Diabetologie ermöglicht das Einsetzen eines Implantates unter der Einhaltung bestimmter Vorsichtsmaßnahmen.

Werden alle Faktoren berücksichtigt und gibt es keine weiteren medizinischen Ausschlusskriterien, sind die Verlusthäufigkeiten und Einheilungsschwierigkeiten bei diabetischen und nicht-diabetischen Personen nahezu identisch.

Kontrolle ist wichtig – so funktioniert das Zahnimplantat bei Diabetikern

Heutzutage stellt ein Diabetes für Sie kein generelles Ausschlusskriterium für ein Zahnimplantat dar. Es müssen jedoch bestimmte Regeln eingehalten werden, um Risiken zu minimieren und den Erfolg der Behandlung zu steigern. Die wichtigen Regeln sind hierbei:

1. Auf Mundhygiene achten. Möglichst regelmäßige professionelle Zahnreinigung zur Unterstützung.
2. Gut eingestellter Diabetes.
3. Regelmäßige Kontrolle der Blutzuckerwerte.
4. Kein Vorliegen weiterer Erkrankungen, die zu einem Ausschluss führen.
5. Kontrolle der Knochenneubildung.
6. Anschließend engmaschige Kontrolle der Wundheilung.

Immer dran bleiben – Nachsorge nicht vergessen

Damit das Implantat auch bei einem vorliegenden Diabetes optimal einheilen kann, ist es wichtig, dass anschließend noch mehr Fokus auf die Mundhygiene gelegt wird. So kann eine Entzündung während des Heilungsprozesses verhindert werden. Zu dieser Nachsorge zählen neben der sorgfältigen Mundhygiene zu Hause auch die regelmäßigen Kontrollen beim Zahnarzt sowie die professionelle Zahnreinigung. Alle diese Maßnahmen unterstützen den optimalen Heilungsprozess Ihres neuen Implantates.

https://www.implantologie-hamburg-ottensen.de/wp-content/uploads/syringe-1884784_1920.jpg 1152 1920 Implantologie Hamburg https://www.implantologie-hamburg-ottensen.de/wp-content/uploads/2019/08/zahnarztpraxis-ottensen-hamburg-logo.png Implantologie Hamburg2021-08-29 17:52:352023-04-25 11:00:16Implantate bei Diabetes mellitus

Implantate : Welche Kosten trägt man selbst?

Der Verlust natürlicher Zähne trifft Patienten in der Regel schwer. Hier können moderne, medizinische Implantate ein enormes Stück Lebensqualität zurückgeben. Da die Behandlung mit einem Zahnimplantat allerdings oft eine finanzielle Belastung darstellt, finden Sie in diesem Ratgeber eine Übersicht, was ein Implantat eigentlich genau kosten darf und welche Posten die eigene Kranken- bzw. Zusatzversicherung trägt.

Kosten eines Zahnimplantats: Preisbestimmende Faktoren

Wie viel Sie ein Zahnimplantat kostet, wird von mehreren verschiedenen Faktoren beeinflusst. Leiden Sie beispielsweise unter einer Vorerkrankung, durch welche das Zahnimplantat notwendig wird (wie Parodontitis), muss diese Erkrankung zunächst therapiert werden. Das Stellen und Behandeln der Diagnose muss dann zu den Kosten des reinen Zahnimplantates und dessen Einsetzen hinzukommen.

Der entscheidenste Faktor bleibt allerdings der Aufwand der Implantat-Behandlung. Hier stellen sich viele kostenbeeinflussende Fragen, wie z.B.: „Muss ein Knochenaufbau erfolgen oder ist der Knochen stark genug?“, „Wie viele Zahnimplantate werden eingesetzt?“ oder „Welche Materialien sollen verwendet werden?“

Zusammengefasst sind Zahnimplantatskosten abhängig von folgenden Faktoren:

– Anzahl der Implantate
– Material der Implantate (in der Regel Titan)
– Laborkosten
– Zahnarthonorar
– Knochenaufbau notwendig: ja/nein
– Eventuelle Vorbereitungskosten

Beispielrechung für ein exemplarisches Zahnimplantat-Behandlung

Ein Zahnimplantat wird Sie ungefähr 1.400 bis 2.200 EUR pro Zahn kosten. Dabei ist die nachfolgende Preisdarstellung lediglich ein orientierendes Beispiel und kann, muss aber nicht der Realität entsprechen. Denn die Behandlung sowie die damit verbundenen Leistungskosten sind von Patient zu Patient hinsichtlich seiner Krankenakte variierend.

– Zahnarzthonorar (BEMA, d.h.Gesetzliche Krankenversicherung): ca. 100 EUR
– Zahnarzthonorar (GOZ, d.h. Gebührenordnung für Zahnärzte): ca. 900 EUR
– Labor- und Materialkosten: ca. 850 EUR
– Festzuschuss der Krankenkasse: ca. 350 EUR

Aus dieser Rechnung ergibt sich ein voraussichtlicher Eigenanteil an ca. 1.470 EUR.

Bei Knochenaufbau zusätzliche Implantat-Kosten

Das Einsetzen von Zahnimplantaten kann nur innerhalb eines gesunden Kiefers erfolgen. Ist Ihr Zahnhalteapparat allerdings entzündet bzw. der Kieferknochen zu stark abgebaut, können Implantate nicht direkt eingesetzt werden. Der Aufbau des Kieferknochens gilt daher – wenn benötigt – immer als eine Voraussetzung vor der Verankerung von Implantaten im Kiefer.

Die Kosten für einen derartigen Knochenaufbau wird normalerweise nicht von Ihrer gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Hier trägt der Patient die Kosten in der Regel selbst und muss zu den oben genannten Posten hinzuaddiert werden.

Welche Zahnimplantat-Kosten übernimmt die gesetzliche Krankenkasse?

Implantate fallen im deutschen Versicherungsgesetz im Gegensatz zu anderen Leistungen nicht zur Regelversorgung. Daher bestimmt sich die Höhe des Festzuschusses bei Implantaten durch die alternative konventionelle Versorgung, welche Ihre gesetzliche Krankenkasse normalerweise für Sie übernimmt.

Im Detail bedeutet das: Wenn bei Ihnen theoretisch eine Behandlung mit einer Prothese oder Brücke anstelle eines Implantats möglich wäre, aber Sie entscheiden sich dennoch für das Zahnimplantat, erhalten Sie von Ihrer Kasse dennoch nur den Festzuschuss einer Prothese bzw. Brücke. Dies entspricht ungefähr der Hälfte der Kosten, die bei einer Prothesen- oder Brückenleistungen anfallen.

Ausnahmen bestimmen die Regel

Ein Ausnahmefall besteht dann, wenn eine anderweitige Versorgung (z.B. über Brücken oder Prothesen) nicht zielführend oder sogar ausgeschlossen wäre. In diesem Fall kann die Übernahme der vollständigen Behandlungskosten bei Ihrer gesetzlichen Krankenkasse beantragt werden. Zu diesem Zwecke sollten Sie sich allerdings mit ihrer Versicherung in Verbindung setzen und den Höchstwert erfragen, welcher für einen derartigen Eingriff übernommen wird.

Zahnzusatzversicherung als sichere Lösung

Nicht immer kann die eigene gesetzliche Krankenkasse zufriedenstellende Konditionen hinsichtlich Zahnarzt-Kosten aufweisen. Eine Behandlung mit Zahnimplantaten kann den Patienten schnell einmal mehrere tausend Euro kosten. Schließen Sie jedoch zuvor eine Zahnzusatzversicherung ab, kann Sie dies vor einer hohen Zahlung schützen.

Der Vorteil einer Zahnzusatzversicherung: Auch wenn es eigentlich schon zu spät ist, d.h. nach der Behandlung, greifen einige Tarife der Versicherung rückwirkend (meist bis zu 6 Monate). Zudem bieten derartige Versicherungen bis zu 1.500 EUR Soforthilfe inklusive einer Vollnarkose an. Informieren Sie sich daher optimalerweise, wie viel Ihre gesetzliche Krankenkasse bei einer Implantat-Behandlung übernehmen kann und ob es sich in Ihrem individuellen Fall lohnt eine Zahnzusatzversicherung abzuschließen.

https://www.implantologie-hamburg-ottensen.de/wp-content/uploads/teeth-2833415_1920.jpg 1080 1920 Implantologie Hamburg https://www.implantologie-hamburg-ottensen.de/wp-content/uploads/2019/08/zahnarztpraxis-ottensen-hamburg-logo.png Implantologie Hamburg2021-05-30 15:10:242023-04-25 11:00:16Implantate : Welche Kosten trägt man selbst?

Kurzimplantate: Worum es geht und wann sie sinnvoll sind

Ein Kurzimplantat ist meist keine aufwändige Hightech-Sonderentwicklung, sondern schlicht nur kürzer als ein gängiges Implantat. 6 bis 8 Millimeter messen sie und werden noch unterboten von den sogenannten Ultra-Kurzimplantaten mit bis zu 4 Millimetern „Kürze“. Letztere können indes besondere Oberflächen und Formgebungen aufweisen. Kurzimplantate sind für mehr und mehr Patienten eine große Hilfe und Erleichterung. Dann nämlich, wenn Knochenschwund eine sonst schnelle und unkomplizierte Versorgung mit einem Implantat verbietet.

Ein klassisches Implantat verlangt meist Knochenaufbau

Knochen, der keinen Druck erfährt, wird abgebaut. So auch der Kieferknochen. Stetiger Kaudruck stimuliert knochenbildende Zellen dazu, die Struktur und Festigkeit des Kiefers aufrechtzuerhalten. Fehlt diese Stimulanz, nutzen abbauende Zellen das Material anderswo. Eine länger bestehende Zahnlücke lässt daher den Knochen an der entscheidenden Stelle schwinden bis zum Kieferkamm herunter. Auch bakterielle Infektionen, Parodontitis oder einfach zunehmendes Alter können zu Knochenschwund führen. Dort, wo zuvor ein Zahn seinen Platz hatte, findet ein Implantat als Zahnersatz immer weniger Halt. Das übliche Implantat hat eine Länge von etwa 10 bis 15 Millimetern. Lange Zeit galt diese der natürlichen Zahnwurzel nachempfundene Verankerungslänge als notwendig. Man ging davon aus, dass nur so das im Knochen eingewachsene Implantat überhaupt sicher verankert sein und den Belastungen standhalten kann. Umgekehrt muss folgerichtig ein entsprechend breiter und hoher Kieferknochen als Fundament oder Widerlager gegeben sein. Andernfalls bricht der Knochen. Wo die verbliebene Knochensubstanz für ein Standard-Implantat nicht mehr ausreicht, wird üblicherweise zunächst aufwändig und langwierig neues Knochenmaterial aufgebaut (Augmentation). In manchen Fällen ist es auch erforderlich, den Verlauf eines Nervs zu korrigieren. Das alles braucht Zeit, bringt Unannehmlichkeiten und Selbstzahlerkosten mit sich. Nicht selten stellt sich eine Knochenaufbau-Behandlung auch als erfolglos, zu riskant oder undurchführbar heraus. Hier können Kurzimplantate eine sinnvolle Option sein.

Kurzimplantate sind so stabil wie Standard-Implantate

Kurzimplantate wurden früher eher als eine Art Not- oder Ausweichlösung mit zweifelhafter Stabilität betrachtet. Mittlerweile wissen wir mehr über die Verhältnisse um ein Implantat herum. Dabei ist die Tiefe offenbar weniger relevant als vormals angenommen, denn ein kürzeres Implantat hat sich als fast ebenso widerstandsfähig erwiesen wie ein klassisch langes. Wesentlich entscheidender ist ein möglichst perfektes Umwachsen des Metalls durch Knochen. Moderne Kurzimplantate heilen in niedrigere Knochenfundamente gut ein, spezielle Oberflächen und Strukturen können dies noch unterstützen. Sobald Sie als Patient dann über die künstliche Krone wieder Kaudruck ausüben, regeneriert auch der Knochen ein gutes Stück weit. Kurzimplantate können Jahrzehnte ihren Dienst tun und stehen ihren längeren Pendants in nichts nach. Der Eingriff für ein kurzes Implantat ist schonend und erfordert nur minimalen chirurgischen Aufwand. Schmerzen sind so gut wie kein Thema. Zusätzliche Sitzungen mit erforderlichen Narkosen und Übertragungen von Knochensubstanz entfallen. Gerade Angstpatienten profitieren von dieser modernen Alternative gleich mehrfach. Insgesamt verkürzt sich die Behandlungsdauer und der Patient geht weniger Risiken ein. So braucht er trotz Knochenschwund nicht auf festen Zahnersatz durch ein Implantat zu verzichten, der Eigenzähne nicht belastet und zugleich den natürlichen Knochenaufbau anregt.

Moderate Belastung, Geduld und gute Pflege

Manche besondere oder extrem mechanische Belastungssituation im Mund erlaubt leider keine Kurzimplantate. Der Wunsch nach einem Implantat ist also auch damit nicht in jedem Einzelfall erfüllbar. Klar ist auch, dass ein kurzes Implantat nicht sofort belastet werden kann. Mit sofort festen Zähnen können Kurzimplantate demnach nicht dienen. Erst nach vollständigem Einheilen über viele Wochen kommen die Patienten in den vollen Genuss der Vorteile. Wichtig für lange Freude am neuen Zahnersatz in der Kurzversion ist außerdem, dass man auf eine besonders gute Mundhygiene zur Periimplantitis-Prophylaxe achtet. Denn unbehandelte Entzündungen lassen ein Kurzimplantat eher den Halt verlieren als ein tiefer verankertes langes Exemplar.

https://www.implantologie-hamburg-ottensen.de/wp-content/uploads/jonathan-borba-W9YEY6G8LVM-unsplash.jpg 533 800 Implantologie Hamburg https://www.implantologie-hamburg-ottensen.de/wp-content/uploads/2019/08/zahnarztpraxis-ottensen-hamburg-logo.png Implantologie Hamburg2021-05-12 11:14:052023-04-25 11:00:16Kurzimplantate: Worum es geht und wann sie sinnvoll sind
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